OB Tübingen Boris Palmer: Wie viel Zwang muss sein für die Klimawende im Gebäudebereich?

Oberbürgermeister Boris Palmer: Wie viel Zwang muss sein für die Klimawende im Gebäudebereich?

Beim Fachforum der Zeitschrift Gebäudeenergieberater:

Das 1. Digitale Fachforum Gebäudehülle im Fokus mit einem Paukenschlag: lässig, kurzweilig und auf den Punkt gebracht vorgetragen, machte Boris Palmer in einfachen, aber direkten Worten klar, wie sich seiner Ansicht nach Klimaschutz im Gebäudebereich um- und durchsetzen lässt.

In seinem dreißigminütigen Vortrag erörterte Boris Palmer, warum es binnen zehn Jahren nicht gelingen kann, allein durch energetische Sanierungen Tübingen im Gebäudesektor klimaneutral zu machen – es braucht stattdessen einen Austausch der städtischen Energieversorgung hin zu CO2-neutraler Erzeugung mittels Biomasse und Solarthermie. Um diese Energie in die Häuser zu bringen, soll das Fernwärmenetz um den Faktor 2,5 auf 400 GWh ausgebaut werden, verbunden mit ausnahmslosem Anschlusszwang, um die Energie wirtschaftlich und ohne Fördergelder in Anspruch nehmen zu müssen, an die Haushalte zu verkaufen. Auch die Mobilität in der Stadt muss sich für das Ziel der Klimaneutralität entsprechend verändern – dazu gehören eine Carsharing-Flotte, kostenfreier ÖPNV und Parkraumverknappung. Anstatt 30 000 bis 50 000 Euro für Tiefgaragenstellplätze bei Neubauten in den Verkaufspreis einzukalkulieren, wäre es doch sinnvoller, auf diese Investitionen zugunsten bezahlbaren Wohnraums zu verzichten, so Palmer. 

Nachhaltig entwerfen: im Architekturstudium noch selten Thema

Nachhaltig entwerfen: im Architekturstudium noch selten Thema
Kolumne aus dem Deutschen Architektenblatt:

https://www.dabonline.de/2021/04/21/nachhaltig-entwerfen-architektur-studium-selten-thema-nachhaltigkeit-entwurf/

Windenergie: So verhindert die Anti-Windkraft-Bewegung neue Anlagen – DER SPIEGEL

Der Ausbau der Windenergie stockt. Einer der Hauptgründe: Klagen – nicht nur von Naturfreunden oder Anwohnern. Es ist ein verdecktes Netzwerk von Gegnern der Energiewende, unterstützt von der Industrie.
— Weiterlesen www.spiegel.de/wirtschaft/windenergie-so-verhindert-die-anti-windkraft-bewegung-neue-anlagen-a-46d88419-3b1d-427d-b6c0-cf696fec283c

Klimaschutz statt Lobbymacht! | LobbyControl

Seit Jahrzehnten versuchen die Industrielobby, die Klimakrise zu leugnen oder kleinzureden. Hartnäckig stemmen sie sich gegen wichtige Klimaschutzmaßnahmen, verwässern oder blockieren an vielen Fronten. Wir wollen die Klimabremser sichtbar machen und zurückdrängen.
— Weiterlesen www.lobbycontrol.de/schwerpunkt/lobbyismus-und-klima/

Gebäudebereich ist der einzige Sektor, in dem die Bundesregierung ihre Ziele verfehlt.

Einsparziele Gebäudesektor nicht erreicht.

https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/deutsche-umwelthilfe-kritisiert-klimaschutz-bilanz-der-bundesregierung-als-unzureichend-und-fordert/

zur aktuellen Statistik Energieverbrauch einzelner Sektoren.

Vorschlag Sofortprogramm Gebäude der Architektenkammern und Deutschen Umwelthilfe:

https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/1-million-gebaeudesanierungen-pro-jahr-aktionsbuendnis-aus-architekten-bau-experten-und-umweltschuetz/

Chance für CO2-freie Energie bis 2035 weltweit!

Mit erneuerbaren Energien lässt sich die Welt bis 2035 komplett versorgen, sagen führende Energieexperten, katastrophale Klimafolgen ließen sich so reduzieren. Wie das geht, erklärt Prof. Eicke Weber im DW-Interview.

https://www.dw.com/de/klimaneutrale-energie-weltweit-2035-ist-m%C3%B6glich-mit-100-prozent-erneuerbar-energien-eicke-weber/a-56737490

Photovoltaik rechnet sich auch für Unternehmen

https://solarcluster-bw.de/de/

Da Firmen im Regelfall einen Teil des Solarstroms selbst verbrauchen, kommen geringere Stromkosten hinzu. Zudem deckt sich der Strombedarf eines Unternehmens mit dem Solarstromangebot vom Dach: Die Module liefern vor allem von 8 bis 18 Uhr Strom. So können Firmen Eigenverbrauchsquoten von 70 Prozent ohne Solarstromspeicher erreichen und eine attraktive Rendite erzielen.

Nutzt ein Gewerbeunternehmen den eigenen Solarstrom, muss es dafür keinen Netzstrom für im Schnitt 17 Cent pro Kilowattstunde kaufen. So spart es die Differenz zwischen den Solarstrom- und Netzstromkosten von rund zehn Cent. Davon abgezogen werden muss noch ein Teil der EEG-Umlage von 2,5 Cent pro Kilowattstunde für den Eigenverbrauch bei Anlagen über 30 Kilowatt installierter Leistung. Im Ergebnis erzielt der Verbrauch des Solarstroms vom eigenen Industriedach daher einen Gewinn von rund 8 Cent pro Kilowattstunde.  

https://solarcluster-bw.de/de/news-detail/2021-photovoltaikanlagen-rechnen-sich-fuer-unternehmen-weiterhin-283/

Das gefühlte Wissen zum Klimawandel ist deutlich größer als das tatsächliche | klimafakten.de

Das gefühlte Wissen zum Klimawandel ist deutlich größer als das tatsächliche | klimafakten.de
— Weiterlesen www.klimafakten.de/meldung/das-gefuehlte-wissen-zum-klimawandel-ist-deutlich-groesser-als-das-tatsaechliche